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Gibt es männliche Huren? Was ist eine Hure? Was ist ein Mann?

Das sind alles Fragen mit denen ich mich oft beschäftige. Inzwischen glaube ich, die Antwort zu kennen und werde es deshalb in diesem Eintrag thematisieren. Als kurzer Einstieg: Ich habe einen sehr guten Freund, den wir heute mal John nennen werden, dessen Verhalten ich in den letzten Jahren mehrmals kritisiert habe. Wieso? Aus dem einfachen Grund, dass er 17 Jahre alt ist und 5 Beziehungen hatte, die im Durchschnitt 5 Monate lang waren. Das waren die Beziehungen, aber die unzähligen “Rumleckabende” darf man auch nicht einfach so vergessen. Ich schätze…., dass ungefähr 15 Mädchen wissen, was er als letzten gegessen hatte. Wieso ihn thematisieren? Ist so etwas nicht normal? Bin ich einfach nur neidisch? Wieso so viele Fragen? Die Antwort ist leicht. Es ist leider normal. Wir können nichts daran ändern, Jugendliche sind häufig so und sehen keinen Grund sich zu ändern. Und ja, natürlich bin ich neidisch.
Jedenfalls habe ich für Euch, die guten Leser meines Blogs, ihn ausgefragt um zu wissen was in seinem Kopf so vorgeht.

Liam: Danke schön, dass sie sich die Zeit genommen haben, heute mit mir zu sprechen.

John : Kein Problem, ich bin ja sowieso hier.

Liam: Ich werde jetzt einfach mal die Fragen ungeordnet stellen.

John : Schieß los.

Liam: Pfosten! Erm…. Kann man sich überhaupt in so viele verschiedene Mädchen verlieben?

John: Natürlich geht das, sieht man ja. Und nicht nur das, jede Freundin ist anders, ist ja nicht so als wenn alle gleich wären.

Liam : Nein, natürlich nicht, aber ist es denn leicht sich Gedanken darüber zu machen und auf das Fazit zu gekommen, dass es diesmal nicht so ein Gefühl ist wie das letzte Mal?

John : Es ist halt ein anderes Mädel ne, also man kann es so legen wie man will.

Liam: Legen? hmm… Also hast du denn alle Freundinen wirklich geliebt?

John: Eigentlich schon…also-

Liam: Eigentlich?

John: Bei mir ist es immer so, dass erst wenn wir richtig zusammen sind, dass die Gefühle kommen und ich es Liebe nennen kann.

Liam : Ok, aber hattest du schon eine Beziehung, die dir so wichtig war, dass als sie vorbei war du nur sagen konntest: “Oh Scheiße man, Scheiße, oh heilige Scheiße!”

John: Zwei waren so, aber sonst… eigentlich nicht.

Liam: Sie sind ein Fan von dem Wort eigentlich oder?

John: Eigentlich schon.

Liam: (Guckt dumm aus der Wäsche) … Was ist denn für Sie eine “richtige Beziehung”?

John: Alles was länger als 3 Monate geht.

Liam: Und wie viele waren das dann ingesamt?

John : Über 3 Monate waren vier von den fünf.

Liam: Komm, das fünfte müssen Sie auch mitzählen, ich meine mit Menschen mit denen man ins Bett steigt, mit ihnen würde man ja auch frühstücken.

John: (lacht kurz) Also, dass erste Mal wollte Sie direkt bei mir pennen und mmh.. ja…

Liam : Ja, ich verstehe ihr Dilemma, da kann man echt gar nichts machen……Aber jedenfalls muss man es auch als Beziehung zählen.

Noch eine interessante Frage: Ist es so, dass man zurückdenkt und die einzelnen Mädchen auch vergleicht?

John: Nö, nie.

Liam : Du denkst also nie zurück an eine frühere Freundin und denkst, vielliecht wäre es mit ihr jetzt besser?

John: Also in manchen Situationen denkt man einfach, ich glaube sie…..-

Liam: -Sie hätte so und so gemacht oder?

John: Also es kann schon sein, dass man sie ab und zu in manchen Sachen vergleicht, aber es ist jetzt nicht jeden Tag so.

Liam: Sie sind jetzt 17, sie haben 5 Freundinnen gehabt und ich will das jetzt nicht als extrem komisch oder außerirdisch rüberbringen, aber es ist ja nicht wenig oder?

John: Das stimmt schon und wenn man dann auch berücksichtigt wie lange sie waren, so durchschnittlich fünf oder sechs Monate…

Liam: Ja eben, das ist nicht wenig. Ist es denn nicht für Sie ein bisschen frustrierend wenn Sie ihre Freundin so oft wechseln?

John: Doch schon, es ist auf jeden Fall ein bisschen nervig. Ich würde schon gerne ein Mädchen finden mit der ich lange zusammen sein könnte, aber was soll man machen? Man kann nicht alles.

Liam: Stimmt. Gibt es eine Beziehung, die für dich die Beste war, eine beste Beziehung? Wer war deine beste Freundin?

John: Hmm… also manchmal schon. Man denkt dann: Es war ne geile Zeit, aber dann hat jemand irgendwie Mist gebaut und dann hatten wir keine Zeit mehr, kommt halt immer darauf an….

Liam : Man denkt also schon zurück und überlegt was man am Besten anders gemacht hätte usw.?

John: Manchmal ja… (sieht nachdenklich aus)

Liam: Wird es denn schwieriger oder leichter mit einer späteren Freundin intim zu werden, wenn man es ja mit so vielen schon war?

John: Also ich glaube Sie übertreiben maßlos..

Liam: Keine Angst, ich habe eine Metermaß.

John: (schaut verunsichert) 28….

Liam: ……….28?????!!!!! Ich glaube wir kommen vom Thema ab… also wie siehts aus?

John: Es wird schon einfacher… also nach einer gewissen Zeit, einfach “normaler”.

Liam: Also die vorherigen Fragen waren ja eher fallbezogen, ich werde jetzt mal ein Paar allgemeine Fragen stellen. Wann ist ein Mädchen eine Nutte?, bzw. wann verhält sie sich nuttig?

John: Häufig werden Mädchen, die single sind und dann mit 20000 Kerlen rummachen als Nutte bezeichnet. Aber das gleiche kann man ja bei Männern auch sagen.

Liam : Finden Sie also, wenn sie es tut, dass es nuttiges Verhalten ist?

John: Also wenn sie es tut, mit vielen Kerlen rummacht, dann … lebt sie einfach ihr Leben aus. Aber wenn sie mit den ganzen Typen auch noch Sex hat, dann kann man auch sagen, man ist nur einmal jung. Und sieht noch gut aus. Also Männer haben ja das Glück, dass sie attraktiver werden wenn sie älter werden. Das ist ja bei Frauen ja nicht…..

Liam: Aber es ist schon nuttiges Verhalten wenn man mit vielen Zungenaustausch betreibt?

John: Ich weiß wirklich nicht ob ich das als nuttiges Verhalten bezeichnen kann. Ich kann nur sagen, dass ich keine Freundin hatte, die 20000 Typen hatte. Sie leben einfach ihr Leben aus. Aber wenn ein Mädchen sich so verhält und dann sobald sie in einer Beziehung ist nicht mehr, dann ist es auf jeden Fall keine Nutte.

Liam: Nein, natürlich nicht…

John: Aber dann war es auch vorher kein nuttiges Verhalten. Ich meine dann kann sie es ja trennen. Sie testet nur ihren Marktwert. Es einfach nur “wie man sich einen Freund sucht”.

Liam: Würden Sie sagen, es ist für einen Mann genauso leicht, als Nutte bezeichnet zu werden wie für eine Frau?

John: Hier sitzt ja schon eine. Nein- Jetzt mal ernsthaft, es wird komplett anders angesehen. Sieht man ja, also wenn du fünf Weiber knallen kannst und nicht einmal mit ihnen zusammen sein musst, dann ist man….

Liam: Der King?

John: Ja, also man kriegt einfach respekt.

Liam: Ja?

John: Also das kann auch nicht jeder. Ich kenne zumindest nicht so viele davon.

Liam: Jetzt mal kurz wieder zu Ihnen, also was glauben Sie ist es, dass die Frauen so anzieht?

John: …..

Liam: Ich meine natürlich ziehen Sie sich morgens selber an, aber ich meine…..

John: (schaut nicht beeindruckt) Schlechter Witz.

Liam: (lacht)(einige Sekunden lang) (und Klammern auch anscheinend) [die ist sogar eckig...]

John: Ne, also manchmal ist man einfach da und chillt. Mädels natürlich auch, man labert ein bisschen, ja und dann, kommt es nach einer gewissen Zeit einfach. Meistens. Und wenn man sie einfach besser kennenlernt.

Liam: Und was ist dann ihr Geheimnis?

John: Ja…….ich muss ja jetzt sowieso nach Holthausen……

John hat die Unterhaltung verlassen.

Ich hoffe unser Interview gab Ihnen einen kleinen Einblick in die Gedanken der heutigen Jugend.

Mal was Anderes zum Schluss.

Zitat der Woche:

René Klimach – “Oh mein Gott, sowas kann man doch nicht sagen. Stell dir mal vor das hätte jemand gehört. Dann hätte man gleich die Tüten von der Lufthansa rausholen können.”


Was quält dich?

15.11.08 03:46

henkel1
Ich bin gerade auf dem Weg nach Hause und versuche nicht zu sehr über alles nachzudenken, da ich es schon den ganzen Abend mache. Ich denke über viele (wahrscheinlich zu viele) Dinge nach und hatte bis zu diesem Moment wirklich das Gefühl, dass es nicht jedem so ergeht. Ich werde jetzt jedoch nachdenken, weil ich diese Geschichte sonst nicht erzählen könnte.

Der “Abend” fing bereits um 16 Uhr an, da ich einen Brief zur Post bringen musste, der übrigens schon vor drei Wochen hätte verschickt werden müssen, aber das ist ja nebensächlich. Eigentlich war dieser Abend dazu da, mich mit einem Freund bei Subway zum Essen zu treffen um sein Bestehen der Führerscheintheorieprüfung zu “feiern”. Das hört sich vielleicht ein wenig merkwürdig an, aber für den Co-Erfinder der Zwei-Mann-Feier war es jedoch ziemlich leicht sich vorzustellen. Nicht nur das, mit ihm konnte ich mich schon immer gut unterhalten und am aller wichtigsten – Subway ist Subway. Man muss schon ziemlich komisch sein, wenn man dort nichts findet, was einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, ich meine komm, da gibts auch Cookies! Und sich einfach nur bei Subway zum Essen zu treffen ist doch leicht genug oder? Da er etwas länger als erwartet arbeiten musste, beschloss ich die Zeit zu überbrücken und das tat ich, indem ich nach Benrath zu Fuß ging. Falls Sie sich das nicht vorstellen können, es ist ein Fußweg der 52 Minuten dauert, sagt Google Maps zumindest. Aber ich hatte ein bisschen Zeit und keinen Grund mich zu beeilen also machte ich das gerne. Das war schon mein zweiter Spaziergang, nachdem ich letzte Woche den gleichen Weg auf den Füßen bewältigte, nur halt in der anderen Richtung. Als ich kurz vor meinem Ziel war (Subway an der Urdenbacher Allee), bekam ich einen Anruf von meinem Freund, der einen anderen Vorschlag hatte. Da ein Freund von uns in der Stadt arbeietete, könnten wir zusammen mit anderen Freunden von unseren alten Realschule dort essen – und zwar kostenlos! Das hörte sich natürlich super an und der preiswerteste Freitagabend den ich in Errinerung habe, hatte begonnen.

Jetzt im 730er sitzend machte ich mich auf dem Weg zur Altenbrückstrasse in Hassels um zusammen mit ihm von da aus den 785er in die Stadt, genauer gesagt Bilk, zu nehmen. Jetzt fing die Sache an, über die ich heute sprechen möchte. Wir unterhielten uns über alles Mögliche, unter anderem darüber, dass er sich letzte Woche von seiner Freundin, mit der er ein Jahr zusammen war, nicht ganz freiwillig getrennt hatte. Scheller als erwartet und wir waren schon da, beide mit unserem Hunger und komischen Gefühlen bewaffnet. Da ich sowas in der Art noch nie erlebt hatte, war ich ziemlich erstaunt als unser Freund mir einfach so was zu essen und zu trinken anbot, war Weihnachten nicht sonst im Dezember? Dort trafen wir auch Konfuzius, Kay Frank und sein Manager. Wer Kay Frank nicht kennt, kann sich über seine Geschichte informieren bei www.myspace.com/kayfrankpr0daction. Viele Pizzastücke, anderes Gebäck und Colaflaschen später war es Zeit uns für die Großzügigkeit zu bedanken und wir halfen alle mit um die Bude wieder frisch und sauber zu hinterlassen. Ein bisschen putzen für einen kostenlosen Abend – wieso denn nicht? Etwas später machten wir uns dann auf den Weg zum Jan-Wellem-Platz um von dort aus den 785er zurück nach Hassels zu nehmen. Da sollten wir dann weiter überlegen was man denn an solch einem schönen und noch recht jungen (es war erst 23 Uhr) Abend denn nun unternehmen könnte. Dies war jedoch alles andere als erfolgreich und wir setzen uns in den nächsten 785er in Richtung Jan-Wellem-Platz (genau, da kamen wir ja gerade her!). Dies gab mir jedoch die Gelegenheit das zweite interessante Gespräch des Abends zu führen. Zusammen mit Konfuzius diskutierte ich über viele Dinge, unter anderem wann man wirklich glücklich ist. Wiedermal kam mir die Fahrt durch die Faszination, die durch das Gespräch entstand, sehr kurz vor. Wir waren nun wieder in der Stadt, ohne Grund und ohne Grund zu bleiben. Was machen wir also jetzt? – Zurück in den Bus. Es war jetzt an der Zeit uns von Kay Frank etwas vorrappen zu lassen, der immer für Unterhaltung sorgt. Anschließend machte er durch anderes Verhalten auf sich aufmerksam und schon waren wir in Reisholz. Da es schon “spät” (wenn man sogar in der Woche an einem Abend wo man am nächsten Morgen um 6 Uhr aufstehen muss um 1 Uhr ins Bett geht, hat man plötzlich eine ganz andere Vorstellung von spät) war (01:30) wollte Kay sich eigentlich verabschieden. Wir standen jedoch gut eine Stunde unter der S-Bahnhofbrücke und überlegten weiter ob man vllt weiter doch noch etwas witziges machen könnte. Wir kamen auf einige dumme Gedanken (zugegeben, die meisten waren von mir) wie zb ohne Grund von einem Polizeiwagen wegzurennen oder alle in ein Taxi zu steigen und dann am Ziel zu flüchten. Diese Sache haben wir uns zum Glück nur einen Bruchteil einer Sekunde überlegt. Wir unterhielten uns also weiter. Der Freund mit dem ich nach Subway wollte wurde jetzt jedoch und wir wanderten zurück nach Hassels und er verabschiedete sich und Konfuzius und Kay blieben in Reisholz, da Kay auch gehen wollte. So blieben nur noch mein Großzügiger Freund und ich selbst in Hassels. Eigentlich wollte ich jetzt den NachtExpress 7 nach Hause nehmen aber redeten auch so, dass ich die Zeit aus den Augen verlor und bis 3 noch mit ihm da saß. Gegen 3:20 kamen Kay und Konfuzius auch zurück. Kay schlug jetzt vor wirklich mal zu gehen und sein Weg war auch auf meinem nach Holthausen. Wir verabschiedeten uns und er erzählte mir auch von seiner letzten verrückten Woche und über seine Gedanken in letzter Zeit. Beim verabschieden blieb dann noch ein bisschen Zeit für ein wenig Kay Frank promo, bevor ich mich auf meinem zweiten Spaziergang machte. Reisholz nach Holthausen sind nochmal dreizig Minuten.

Nun kommen wir zu dem Zeitpunkt, wo ich mich entschloss diesen Artikel zu schreiben. Sie denken sich jetzt bestimmt: “Ok, du hast uns jetzt von deinem saumäßig langweiligen Freitag Abend erzählt und was nun?”. Diese Frage ist an dieser Stelle auch völlig berechtigt. An diesem Abend wurde mir eine Sache ganz deutlich. Ich quäle mich schon immer mit Fragen auf die ich keine Antwort finde und ich habe lange Zeit gedacht, dass nicht jeder das macht. Doch es wurde mir schnell klar, dass jeder, egal wo und in welcher Situation, sich die gleichen oder ähnliche Fragen stellt und ständig nach Aufklärung sucht. Alle Personen möchten wissen warum die Dinge, die täglich passieren, passieren. Jeder quält sich mit Fragen und möchte mehr erfahren. Von Person zu Person ändern sich nur die Fragen, aber Fragen stellt sich jeder Mensch. Als ich dies erkannt hatte und ehrlich gesagt für den Rest des Abends nicht mehr denken wollte, entschloss ich mich ein wenig Musik zu hören. Somit ging ich dann um 3:46 am Samstag Craig David hörend nach Hause.

I feel fantastic, bombastic….. **Artful Dodger leiser drehen**

Wilkommen bei watchthelaw, mein Ventil für das ganze dumme Zeug in meinem Kopf. Vielleicht führt ja der Beginn dieses Blogs zu weniger Schwachsinn im echten Leben. Als Ob. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

In den meisten Einträgen werden entweder Spitznamen gegeben oder keine Namen genannt, für den Fall, dass die gemeinten Personen nicht genannt werden möchten.

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